Geeignet als sonderpädagogische Zusatzqualifikation für Fach- personal und Gruppenleiter in Werkstätten für behinderte Menschen, Ausbilder von Werker- und Fachpraktikerberufen, Pädagogische Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen und sonstige Interessierte.

Persönlichkeitsförderung in der beruflichen Rehabilitation

Zielgruppe:


  • Mitarbeiter/-innen in Werkstätten für behinderte Menschen und ähnlichen Einrichtungen
  • Ausbilder und Anleiter für Werkerberufe in Betrieben
  • Menschen in pädagogischen / beratenden Tätigkeitsfeldern,
    z.B. in sozialen Einrichtungen, Bildungsträgern, Fallmanagement

Inhalte:

  • Zielorientierung in der Arbeit mit behinderten Menschen

  • Fachpraktische Anforderungen und individuelle Bedürfnisse als Orientierungsrahmen für definierte Ziele
  • Planung und Durchführung von begleitenden Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit behinderter Menschen
  • Erstellung eines Konzeptentwurfs für ein Projekt zur Berufs- und Persönlichkeitsförderung mit den Inhalten: Diagnostik, Förderung, Beobachtung und Intervention, z. T. in Hausarbeit (10 Std.)
  • Präsentationstechniken
  • Präsentation und Reflexion der Konzeptentwürfe
  • Entwicklung realistischer Handlungsstrategien
  • Durchführung der Projekte im jeweiligen Arbeitsfeld
    (ggf. in einem Praktikumsbetrieb)
  • Dokumentation der durchgeführten Projekte und Vorbereitung einer Präsentation der Projektverläufe in Hausarbeit (24 Std.)
  • Präsentation der Projektverläufe und ihre Reflexion
  • Reflexion: Analyse des Erfolges und möglicher Realisierungshindernisse, Modifikationen in der Ziel- und Mittelvorgabe
  • Kurs-Feedback

Konkrete Umsetzung:

  • Konkrete Weiterentwicklung der Konzeptentwürfe im Kurs – schriftliche Formulierung von Thema, Gliederung, Zielstellung und Begründung

Zum Teil in Hausarbeit: Ausformulierung der Projektplanung

  • Besprechung der von den Teilnehmer/innen mitgebrachten Hausarbeiten

  • Präsentationstechniken
  • Projektbetreuung vor Ort: Besuch der einzelnen Teilnehmer/innen vor Ort an ihrem Arbeitsplatz in der Werkstatt: Gespräche mit den Lehrgangsteilnehmer/innen, Werkstattleitungen, ggf. Mentoren:
    Klärung von Fragen und Besprechung der weiteren Arbeit
  • Gelegenheit zur Nachbesserung der Projektplanungen
  • Präsentation der (ggf. überarbeiteten) Projektplanungen
  • Weitere Konkretisierung der Durchführung (Zeitplan)
  • Entwicklung konkreter Handlungsstrategien

Hausarbeit: Beschreibung der durchgeführten Projekte

  • Präsentation der Hausarbeiten/Projektverläufe

  • Reflexion der Erfahrungen und Ergebnisse
  • Besprechung von ggf. erforderlichen Veränderungen für zukünftige Projekte


Unterrichtsstunden: 96
+ 38 Std. in Hausarbeit

Termine:

Organisation: monatlicher Unterrichtsblock von bis zu 20 UStd
    Do:     17:00 Uhr – 20:15 Uhr
    Fr.-Sa:  9:00 Uhr – 16:15 Uhr

Abschluss:
trägerinternes Zertifikat

Zugangsvoraussetzung:
Abgeschlossene Berufsausbildung

Finanzielle Förderung:
Die Fortbildung ist über Bildungsgutschein und/oder Bundesförderprogramme (z.B. WeGeBau) förderfähig. Auch Prämiengutscheine (Bildungsprämie) werden akzeptiert. Den Preis entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular.


Wir unterstützen und beraten Sie gerne in allen inhaltlichen und organisa-torischen Fragen und freuen uns schon jetzt darauf, von Ihnen zu hören!


Ansprechpartnerin

Dr. Frauke Roth
Tel. 0551 54870-33

dr.frauke.roth@
ifas-goettingen.de