Betreute Wohngruppen in Göttingen für junge Menschen mit psychischen oder sozialen Problemen

STRUKTUR

Wie verläuft der Alltag in den Wohngruppen?

In den Wohngruppen bietet ein Team aus Sozialpädagogen, Erziehern, Psychiatern, Psychologen, Ergotherapeuten, Lehrern und Praxisanleitern den Jugendlichen und jungen Erwachsenen aktive Hilfe zur Problembewältigung in allen Fragen des Lebens.

Die Mitarbeiter/innen unterstützen die Jugendlichen dabei,

  • sich an einen strukturierten Tagesablauf zu gewöhnen,
  • eine eigenständige Haushaltsführung zu erlernen (Einkauf, Kochen, Ordnung, Umgang mit Geld),
  • Alltagssituationen zunehmend selbstständig zu bewältigen (Arztbesuch, Ämterangelegenheiten, etc.),
  • soziale Kontakte und Beziehungen aufzubauen,
  • mit der eigenen Krankheit umzugehen,
  • Perspektiven hinsichtlich Schule/Beruf zu entwickeln und umzusetzen,
  • wichtige Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit zu erlernen,
  • die Freizeit sinnvoll zu gestalten.


Ergänzend erhalten die Jugendlichen / jungen Volljährigen je nach Bedarf folgende Angebote:

  • Ermittlung der individuellen Fertigkeiten und Fähigkeiten mithilfe der Eingangs- und Arbeitsdiagnostik des ifas
  • Arbeits- und Belastungstraining in der Wohngruppe oder in den Fachbereichen des ifas
  • Möglichkeit der Schulpflichterfüllung in den Fachbereichen des ifas
  • Unterstützung in der Alltagsbewältigung durch Ergotherapeuten
  • Anbindung an berufsvorbereitende Maßnahmen (Projekt F.A.I.R., BORA) und außerbetriebliche Ausbildungen (TransF.A.I.R.) des ifas
  • Vermittlung in betriebliche Praktika
  • Psychiatrische Konsiliarberatung
  • pädagogisches und psychologisches Gruppentraining
    - DBT-Gruppe (Dialektisch behaviorale Therapie):
      Entwicklung und Training von Verhaltensmöglichkeiten
      zum Abbau von dysfunktionalen Verhalten.
      Inhalte: Selbstwert, Umgang mit Gefühlen,  
      Stresstoleranz, zwischenmenschliche Fertigkeiten.

    - Psychoedukative Gruppe = psychoedukatives Training zur
      Verbesserung der Krankheitsbewältigung

    - Soziales Kompetenztraining
    - Konzentrationstraining  
  • Freizeit- und Aktivitätsangebote

Die Betreuer/innen pflegen einen regelmäßigen Austausch mit den Eltern und beziehen sie in die Ausgestaltung der Hilfe ein (bei Volljährigen nur mit deren Einverständnis).

Wie lange bleibt man in der Wohngruppe?

Die Dauer des Aufenthaltes in einer Wohngruppe wird in Zusammenarbeit mit den Beteiligten individuell vereinbart.

Wie verläuft das Aufnahmeverfahren?

Das zuständige Jugendamt stellt fest, ob die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind und eine Finanzierung möglich ist. Im Einzelfall kann auch eine Kostenübernahme durch das Sozialamt erfolgen. Im Rahmen des Aufnahmeverfahrens haben die jungen Menschen die Möglichkeit, die Wohngruppen anzuschauen und sich über unser Angebot zu informieren. Im gemeinsamen Gespräch wird geklärt, ob die Wohngruppe STRUKTUR das Richtige für den interessierten Jugendlichen / jungen Volljährigen ist.
Eine Aufnahme ist jederzeit möglich.

Was ist uns wichtig?

Bei unserer Arbeit mit den Jugendlichen schätzen wir ein gutes Vertrauens- und damit Arbeitsverhältnis, um so den Alltag gemeinsam meistern zu können. Einige Aspekte, die uns hierbei wichtig sind, finden Sie im Folgenden:

Wir ...

  • legen Wert auf eine offene, wertschätzende Atmosphäre,
  • ermöglichen positive Erfahrungen,
  • sehen das Leben in der Wohngruppe als Trainingsfeld,
  • bieten individuelle, ressourcenorientierte Unterstützung,
  • finden es wichtig, Fortschritte und Erfolge sichtbar zu machen,
  • begleiten die Jugendlichen bei der „Architektur“ ihres eigenen Lebensentwurfes,
  • beteiligen die Bewohner an Prozessen und Entscheidungen und legen Wert auf das Mitspracherecht der Jugendlichen und jungen Erwachsenen,
  • arbeiten mit Freude!


Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gern.


Ansprechpartnerin:

Silke Skrastins
(Leitung Jugendhilfe)

Tel. 0551 54870-84
silke.skrastins@
ifas-goettingen.de

Unsere Wohngruppen

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