Beim Ausflug in die Landeshauptstadt bildete der Besuch des Landtages einen besonderen Höhepunkt

Veranstaltung zur politischen Bildung

(19.03.2010) Besuch des Landtages in Hannover am 17.03.2010

Während des Ausflugs in die Landeshauptstadt bildete der Besuch des Landtages einen besonderen Höhepunkt. Eingeladen von der Landtagsverwaltung in Hannover haben wir mit einer Gruppe von 30 Personen der niedersächsischen Metropole einen Besuch abgestattet. Am Neuen Rathaus (eingeweiht 20.Juni 1913) begann die Tour durch die Leinestadt. Mit einem Kuppelfahrstuhl der einen bogenförmigen (parabelförmig der Kuppel folgend) Fahrverlauf aufweist, konnte man zur Aussichtsplattform gelangen, die den Panoramablick auf weite Teile der Stadt ermöglicht.

Besonders beeindruckend ist auch eine Präsentation verschiedener, maßstabsgetreuer Modelle Hannovers aus verschiedenen Jahrhunderten, die u.a. das Ausmaß der Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges und das rasante flächenmäßige Wachstum zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert verdeutlicht.

Im Anschluss des Rathausbesuches bestand die Möglichkeit die City in Kleingruppen zu erkunden. Die Markthalle und das historische Viertel um die Marktkirche, waren ebenso Ziel der Exkursionen, wie die Haupteinkaufstraßen rund um den „Kröpcke“.

Die Begrüßung durch eine Mitarbeiterin des Landtages und ein eindrucksvoller Film über die Arbeit der Abgeordneten im Leineschloss leitete gegen 16:00 Uhr den Hauptbestandteil des Tagesausfluges ein. Von der Zuschauertribüne aus konnte danach eine lebhafte Debatte im Plenum beobachtet werden. Hier wurden sehr kontroverse Meinungen zu den Anträgen der Fraktion „Die Linke“: Abschiebestop für Roma aus dem "Kosovo“ und „Eine europäische Sozialpolitik“ deutlich. Für Rollstuhlfahrer gab es eine barrierefreie Möglichkeit direkt im Plenarsaal die Debatte zu verfolgen.

Während der anschließenden, lebhaften Diskussionsrunde der Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit den MdLs Herrn Roland Schminke (SPD) und Herrn Victor Perli (Die Linke) wurden die Themen der Debatte noch einmal aufgegriffen. Wir erfuhren aber auch einiges über die sehr individuellen Gründe der beiden Politiker sich zu engagieren.

Leider gab es  aus zeitlichen Gründen keine Möglichkeit die Themen zu vertiefen.

Beide Herren boten aber an, für Informationen auch weiterhin zur Verfügung zu stehen und stellten zur Kontaktaufnahme Visitenkarten zur Verfügung.

Herr Sommer vom Busunternehmen Rosenthal aus Duderstadt brachte uns schnell, sicher und pünktlich wieder nach Göttingen.

 

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