Ausbilungsplätze bei TransF.A.I.R

Auszubildende Charleen Wills im Interview

Wir freuen uns sehr, dass in diesem Sommer acht Teilnehmer unserer Reha-Maßnahme TransF.A.I.R. ihre berufliche Erstausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. An dieser Stelle wünschen wir noch einmal alles Gute für die Zukunft und vor allem für den weiteren beruflichen Lebensweg! In diesem Zusammenhang haben wir es uns aber nicht nehmen lassen, eine der Auszubildenden, die nächstes Jahr ihre Ausbildung abschließt ganz persönlich zu interviewen und einmal nachzuhaken, welche Rolle ifas bei der dreijährigen Ausbildung spielt.

Im Interview Frau Charleen Wills

Welchen Ausbildungsberuf erlernen Sie?
Ich bin im dritten Lehrjahr des Ausbildungsberufes Bürokauffrau. Ende April nächsten Jahres beginnen die Abschlussprüfungen und Mitte Juni bin ich dann fertig.

Warum haben Sie sich ausgerechnet für diesen Beruf entschieden?
Ich habe schon immer ein Interesse an Dingen, das Andere nicht teilen können. Ich organisiere gerne, erstelle Tabellen und mache insgesamt einfach gerne typische Büroarbeiten. Grundsätzlich möchte ich auch in diesem Beruf bleiben, aber vielleicht mache ich noch weiter um beispielsweise im Bereich des Steuerwesen arbeiten zu können, da mich das auch sehr interessiert.

Wie wichtig ist für Sie die Unterstützung durch ifas?
Es ist gut zu wissen, dass immer jemand für einen da ist. Da steht immer jemand im Hintergrund und gibt Dir Sicherheit.

Wie ist der Kontakt zu den anderen Auszubildenden bei ifas und in der Berufsschule?
Wir arbeiten super zusammen und verstehen uns alle sehr gut. Hier sind Freundschaften entstanden, sowie in der Berufsschule. Nächste Woche treffe ich mich z.B. wieder mit einer Freundin zum Lernen, weil wir bald eine Klausur schreiben.

Inwieweit hat ifas Sie in Ihrer persönlichen Entwicklung gefördert?

Ich habe sehr viel an Stärke gewonnen und bin selbstbewusster geworden. Ich lasse mich nicht mehr so schnell von negativen Ereignissen „runterziehen“. Das liegt aber auch an dem großen Rückhalt, den man bei ifas bekommt. Man ist nie allein!

Was werden Sie an der Zeit bei ifas am meisten vermissen?
Die anderen Teilnehmer und die Mitarbeiter werd' ich schon am meisten vermissen. Aber irgendwie bin ich auch froh ifas irgendwann zu verlassen, um auf eigenen Beinen zu stehen ohne doppelten Boden. Ich möchte in einem normalen Betrieb als normale Mitarbeiterin und nicht als Teilnehmerin arbeiten.

Was wünschen Sie sich selbst für die Zeit nach Ihrer Ausbildung und ifas?
Ich wünsche mir vor allem einen tollen, festen Job, nette Kollegen und einfach wieder mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen!

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für die Abschlussprüfungen!

 


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