Trans-F.A.I.R.: vom Modellprojekt zur Regelversorgung

Leiter der IHK-Geschäftsstelle Göttingen besucht ehemaliges Modellprojekt des ifas

Göttingen, 22. Februar 2017 - Vor rund 10 Jahren hob die ifas gGmbH das Modellprojekt „Trans F.A.I.R. - Erstausbildung für junge Menschen mit einer psychischen Erkrankung" aus der Taufe. Ein Mitglied im damaligen Gremium, welches über die Realisierung des Projekts entschied, war unter anderem Dr. Martin Rudolph. Er nutzte den Besuch bei ifas, um sich auch über die Entwicklung des Projektes zu informieren.

Dr. Martin Rudolph im Fachbereich Hauswirtschaft, Pflege und Soziales

IHK-Geschäftsstellenleiter Dr. Martin Rudolph lässt sich von Auszubildenden des Fachbereichs "Hauswirtschaft, Pflege und Soziales" die Inhalte ihrer Ausbildung erläutern.

Mit dem einstigen Modellprojekt „Trans F.A.I.R." wird Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer psychischen Behinderung die Möglichkeit geboten, in einem geschützten Rahmen und mit pädagogischer sowie psychologischer Unterstützung eine Ausbildung zu absolvieren. Das Konzept sieht sowohl außerbetriebliche Ausbildungen innerhalb der Fachbereiche des ifas, als auch Ausbildungen in Kooperation mit Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes vor.

„Wichtig dabei ist, dass die psychisch erkrankten Jugendlichen innerhalb eines Lern- und Arbeitsprozesses stehen und bei Problemen vertraute Ansprechpartner haben", erläutert Dietmar Thiele, Geschäftsführer der ifas gGmbH.

Dieses Angebot einer Reha-Ausbildung hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich bewährt und gehört mittlerweile in Göttingen zur Regelversorgung. Gefördert durch die Agentur für Arbeit nutzen derzeit 50 junge Menschen diese Maßnahme, um sich ein berufliches Fundament zu schaffen.

Der Göttinger IHK-Geschäftsstellenleiter Dr. Rudolph schien mit der einstigen Zustimmung zum Modellprojekt „Trans F.A.I.R." zufrieden zu sein. Seither konnten zahlreiche junge Menschen trotz psychischer Erkrankung berufliche Perspektiven entwickeln und die Rehabilitationsmaßnahme erfolgreich abschließen.